Scrum vs. Kanban vs. Scrumban: Iterationen, Arbeitsabläufe und Scope Limits

1574931134_d04e0a2dbdWährend die Agile Methoden immer mehr populär werden, ergeben sich manchmal die Fragen, was genau sie bedeuten und wie sie sich voneinander unterscheiden. Deswegen gehen wir weiter mit der Artikelserie über Scrum, Kanban und Scrumban, und in diesem Blog-Beitrag vergleichen diese drei Methoden, um zu zeigen, wie sie sich in verschiedene Abmessungen unterscheiden.

ITERATIONEN

Iterationen sind die begrenzten Zeitrahmen, in den ein Teil der Arbeit oder eine Aufgabe (Task) fertig ist. In Scrum arbeiten die Teams in der Regel in 1-4 Wochen Sprints, während der die Aufgaben vor der Frist fertig sind. Die Länge eines Sprints sollte möglichst stabil bleiben, damit der konsequente Überprüfungsmechanismus geschaffen wird.

Kanban hingegen verfügt keine vordefinierten Iterationen, sie sind viel flexibler. Stattdessen, arbeiten die Teams kontinuierlich, verwenden die Releases, die kürzer als eine Woche sind oder größere Iterationen wie Goals.

Scrumban kombiniert die beiden Methoden. Kontinuierliche Arbeit wird zusammen mit kurzen Iterationen für die Planung verwendet, und längere Zyklen – für das Release.

ARBEITSABLÄUFE

Arbeitsabläufe definieren, wie die Aufgaben unter den Teammitglieder verteilt sind. Das Push-Prinzip bezeichnet, dass die Aufgaben an die Teammitglieder in einer zentralisierten Weise zugeordnet werden. Das Pull-Prinzip bedeutet, dass die Aufgaben „gezogen“ oder von den Teammitgliedern selbst gewählt werden.

Scrum, Kanban und Scrumban sind die agilen Methoden, die Pull-Prinzip verwenden – wobei die Teammitglieder die Aufgaben wählen, die sie bearbeiten möchten.

In Scrum werden die Aufgaben früh von den Teammitgliedern gewählt. Vor jedem Sprint werden die Aufgaben von den Teammitgliedern gewählt oder sie werden an den Tasks gebunden.

Kanban und Scrumban verwenden beide die späte Bindung – wobei die Aufgaben während des Arbeitsprozesses gewählt werden. Sobald die aktuelle Aufgabe abgeschlossen ist, können die Teammitglieder frei weitere Aufgaben, die sie bearbeiten möchten, wählen. Das wird die späte Bindung der Tasks an den Teammitglieder genannt.

SCOPE LIMITS

Scope Limits definieren, wie der Arbeitsaufwand in den agilen Methoden beschränkt wird.

In Scrum wird der Arbeitsaufwand mit jedem Sprint begrenzt. Die Aufgaben (Tasks) können den Arbeitsumfang, der in einem Sprint getan werden kann, nicht überschreiten. Wenn eine Aufgabe innerhalb eines Sprints nicht abgeschlossen werden kann, wird sie in der Regel in kleinere Aufgaben aufgeteilt, die dann in einem Sprint passen könnten. Z.B., wenn wir einen großen Projekt haben, wird er in so viel kleineren Aufgaben aufgeteilt, dass jede in einem Sprint abgeschlossen wird.

In Kanban und Scrumban definieren die Work-in-Progress-Limits den Umfang der Arbeit. Deshalb, wenn die maximale Anzahl von Aufgaben im Progress drei ist, können die Teammitglieder gleichzeitig mehr Tasks nicht bearbeiten. Der Hinweis auf die Probleme im Progress in Echtzeit ermöglicht es Teams, die zusätzliche Hilfe zu schaffen, bevor eine Situation problematisch wird.

Man kann auch Scrum, Kanban und Scrumban kombinieren, damit die Arbeit des Teams die beste Qualität erreicht. Aber was für ein Team oder einen Projekt passt, muss nicht unbedingt für andere auch passen. Deswegen ist es wichtig die Projektmanagement Tools zu recherchieren. Unsere Lösung – Eylean Board, wo man die beliebige Tafel erstellen kann (siehe Bild). Über die Scrum und Kanban Projekte auf “Eylean Board” haben wir in früheren Beiträge erzählt.

Capture2

Advertisements
1 Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: